Thyssen-Bornemisza-Museum

Thyssen-Bornemisza-Museum

Das Thyssen-Bornemisza-Museum in Madrid, offiziell bekannt als Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, ist eines der renommiertesten Kunstmuseen Spaniens. Es ist Teil des "Goldenen Dreiecks der Kunst" in Madrid, neben dem Prado-Museum und dem Reina Sofía Museum.

Die Thyssen-Sammlung ist besonders dafür bekannt, die Lücken in der Sammlung des Prado zu schließen und einen umfassenderen Überblick über die europäische Kunstgeschichte zu bieten. Eines der herausragenden Merkmale des Museums ist sein Fokus auf nordeuropäische Kunst mit Werken, die einen detaillierten Einblick in niederländische, flämische und deutsche Malertraditionen geben.

Das Thyssen-Bornemisza-Museum wurde 1992 eröffnet, in erster Linie um die private Kunstsammlung der Familie Thyssen-Bornemisza zu beherbergen, eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Die Sammlung wurde von Heinrich Thyssen angehäuft und später von seinem Sohn Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza erweitert, der Meisterwerke aus Jahrhunderten zusammenbringen wollte. 1988 kaufte die spanische Regierung die Kernsammlung, um ihre Verbreitung zu verhindern und sie in Spanien zu behalten. Der Deal wurde abgeschlossen und das Museum öffnete vier Jahre später seine Pforten für die Öffentlichkeit.